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Grenzschließung in Guinea-Bissau

Bissau. Nach dem Putsch in Guinea-Bissau hat die Militärjunta die Luft- und Seegrenzen geschlossen. In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung machten die neuen Machthaber keine Angaben zur Dauer der Maßnahmen. Portugal hatte zuvor angekündigt, zwei Marineschiffe und ein Militärflugzeug seien auf dem Weg in die frühere portugiesische Kolonie, um im Ernstfall portugiesische Staatsangehörige außer Landes zu bringen. In Guinea-Bissau hatten Soldaten am Donnerstag abend geputscht, Regierungschef Carlos Gomes Junior und Interimspräsident Raimundo Pereira wurden festgenommen. Armeevertreter und Politiker warnten, portugiesische Schiffe dürften nicht ohne Erlaubnis in die Hoheitsgewässer hineinfahren. Die Armee werde die territoriale Integrität Guinea-Bissaus verteidigen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.04.2012, Seite 7, Ausland

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