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Peru: Verschüttete Bergleute nach sechs Tagen gerettet

Lima. Nach tagelangem Bangen sind im Süden Perus neun verschüttete Bergleute befreit worden. Die Kumpel waren am vergangenen Donnerstag in der Mine »Cabeza de Negro« im Süden des Landes eingeschlossen worden, als ein Stollen einstürzte. Sie konnten über ein Metallrohr mit Atemluft, Trinkwasser und Nahrung versorgt werden. Nachrutschendes Geröll verzögerte jedoch immer wieder die Bergungsarbeiten. Gegen sieben Uhr Ortszeit gelang es den peruanischen und ausländischen Rettungsmannschaften endlich, zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Sie wurden, in Decken gehüllt und mit Sonnenbrillen vor der Helligkeit des Tages geschützt, an die Oberfläche gebracht.

Staatschef Ollanta Humala, der an den Unglücksort geeilt war, kritisierte, daß frühere Regierungen nichts unternommen hätten, um die Lage der unangemeldet als Tagelöhner in den Bergwerken schuftenden Arbeiter zu verbessern. So wie die neun Kumpel im Stollen verschüttet seien, seien die Tagelöhner von der Armut gefangen, so Humala. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.04.2012, Seite 6, Ausland

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