-
25.02.2012
- → Ausland
Verhandlungen zwischen Belgrad und Prishtina
Brüssel. In den Verhandlungen zwischen Serbien und Kosovo stimmte Belgrad am Freitag einer Regelung zu, nach der die Regierung des Kosovo auf regionaler Ebene Abkommen unterzeichnen und an Treffen teilnehmen kann, ohne daß Belgrad damit die Unabhängigkeit des Landes anerkennt. Bislang unterzeichnete die UN-Mission im Kosovo (UNMIK) Abkommen im Namen des Kosovo. Zudem stimmten beide Seiten einer Regelung zur Verwaltung der Grenze sowie zur Reisefreiheit zu. Eine Annäherung zwischen Serbien und seiner früheren Provinz, die nur von 88 der 193 UN-Mitgliedstaaten als eigenständiger Staat anerkannt wird, ist eine Bedingung der EU-Staaten für den Beitrittskandidatenstatus Serbiens. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland