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24.12.2011
- → Geschichte
Anno … 52. Woche
1851, 31. Dezember: Der österreichische Kaiser Franz Joseph I. erläßt das sogenannte Silvesterpatent, mit dem die nie in Kraft getretene Verfassung vom März 1849 abgelöst wird. Es beginnt die Zeit des »Neoabsolutismus«. Pressefreiheit wird ebenso abgeschafft wie die Öffentlichkeit von Gerichtsverhandlungen.
1896, 30. Dezember: In Manila wird der philippinische Arzt, Schriftsteller und Unabhängigkeitskämpfer José Protesio Rizal von den spanischen Besatzern hingerichtet. Unter seinem Vorsitz waren 1891 die Emigrantenorganisation Solidaridad, 1892 die Jungphilippinische Partei und die Liga Filipina gegründet worden. Nach Ausbruch des nationalen Befreiungskrieges von 1896 wurde er von den Kolonialbehörden zum Tode verurteilt. Er gilt bis heute auf den Philippinen als Nationalheld.
1936, 30. Dezember: In Flint (Michigan, USA) beginnt ein Ausstand von etwa 140000 Arbeitern in den Automobilwerken von General Motors (GM). Auf die Besetzung von Fabriken durch die Streikenden reagiert die Polizei zunächst mit Repression. Nach dem Scheitern des Versuchs, die Arbeiter mit Gewalt zu vertreiben, sieht sich die Konzernleitung am 11. Februar 1937 gezwungen, die Forderung nach Anerkennung der Gewerkschaft und Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu erfüllen.
1961, 31. Dezember: In Istanbul demonstrieren über 100000 Arbeiter. Sie fordern höhere Löhne, Gewährung des Streikrechts und Gewerkschaftsfreiheit. Im ganzen Land kommt es zu Unterstützungsaktionen von Werktätigen, aus vielen Teilen der Türkei reisen Delegationen an.
1991, 29. Dezember: In Deutschland tritt das sogenannte Stasi-Unterlagen-Gesetz in Kraft, in dem die vollständige Öffnung der Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR geregelt wird. Es beginnt eine bis heute andauernde Hetze gegen ehemalige Mitarbeiter von Behörden der Deutschen Demokratischen Republik. »Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR« wird Joachim Gauck.
2006, 30. Dezember: Nach dem imperialistischen Angriffskrieg der USA gegen den Irak wird in Al-Kadhimiya, einer nordöstlichen Nachbarstadt Bagdads, das Todesurteil gegen den vormaligen irakischen Machthaber Saddam Hussein vollstreckt.
1896, 30. Dezember: In Manila wird der philippinische Arzt, Schriftsteller und Unabhängigkeitskämpfer José Protesio Rizal von den spanischen Besatzern hingerichtet. Unter seinem Vorsitz waren 1891 die Emigrantenorganisation Solidaridad, 1892 die Jungphilippinische Partei und die Liga Filipina gegründet worden. Nach Ausbruch des nationalen Befreiungskrieges von 1896 wurde er von den Kolonialbehörden zum Tode verurteilt. Er gilt bis heute auf den Philippinen als Nationalheld.
1936, 30. Dezember: In Flint (Michigan, USA) beginnt ein Ausstand von etwa 140000 Arbeitern in den Automobilwerken von General Motors (GM). Auf die Besetzung von Fabriken durch die Streikenden reagiert die Polizei zunächst mit Repression. Nach dem Scheitern des Versuchs, die Arbeiter mit Gewalt zu vertreiben, sieht sich die Konzernleitung am 11. Februar 1937 gezwungen, die Forderung nach Anerkennung der Gewerkschaft und Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu erfüllen.
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1961, 31. Dezember: In Istanbul demonstrieren über 100000 Arbeiter. Sie fordern höhere Löhne, Gewährung des Streikrechts und Gewerkschaftsfreiheit. Im ganzen Land kommt es zu Unterstützungsaktionen von Werktätigen, aus vielen Teilen der Türkei reisen Delegationen an.
1991, 29. Dezember: In Deutschland tritt das sogenannte Stasi-Unterlagen-Gesetz in Kraft, in dem die vollständige Öffnung der Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR geregelt wird. Es beginnt eine bis heute andauernde Hetze gegen ehemalige Mitarbeiter von Behörden der Deutschen Demokratischen Republik. »Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR« wird Joachim Gauck.
2006, 30. Dezember: Nach dem imperialistischen Angriffskrieg der USA gegen den Irak wird in Al-Kadhimiya, einer nordöstlichen Nachbarstadt Bagdads, das Todesurteil gegen den vormaligen irakischen Machthaber Saddam Hussein vollstreckt.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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