Zum Inhalt der Seite

Stolpersteine für »Euthanasie«-Opfer

Trier. »Den Opfern ihre Namen zurückgeben« wollen der Kulturverein Kürenz und die Arbeitsgemeinschaft Frieden, die das Stolpersteinprojekt des Künstlers Gunter Demnig in ­Trier koordinieren. Am Samstag (9 bis 12 Uhr) wird Demnig elf weitere Stolpersteine, diesmal für »Euthanasie«-Opfer in Trier und Ehrang, verlegen. Die Biographien dieser Opfern des Faschismus, die in den Heilanstalten Hadamar bzw. Andernach, Freiburg und Galkhausen ermordet wurden, hat der Historiker Dr. Thomas Schnitzler recherchiert. An die Opfer erinnert unter anderem der 85jährige Alois Zuche, der Augenzeuge einer Verschleppung von behinderten Menschen aus dem Brüderkrankenhaus Trier war. (jW)

www.stolpersteine-trier.de, www.stattfuehrer.de

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2011, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!