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Spekulation mit Lebensmitteln kritisiert

Berlin. Die Hilfsorganisation Misereor kritisiert eine gravierende Zunahme der weltweiten Nahrungsmittelspekulation an den Finanzmärkten. Deren Börsenfachmann Dirk Müller bezeichnete die Entwicklung als »pervers«. Spekulation sei ein wesentlicher Treiber für schwankende und stark steigende Preise für Mais und Weizen, sagte Müller am Freitag in Berlin. »Seitdem der Markt gelockert wurde, haben sich die Investoren wie Heuschrecken auf Geschäfte mit Nahrungsmitteln gestürzt.« Misereors Agrarreferent Benjamin Luig fügte hinzu: »Wenn die Preise steigen, trifft das vor allem die 2,9 Milliarden Menschen, die mit weniger als zwei Dollar täglich überleben müssen«. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2011, Seite 2, Inland

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