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Ver.di kritisiert ­Hennes & Mauritz

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die schwedische Modekette H&M dafür kritisiert, daß diese »immer wieder Betriebsräte schikaniert, diszipliniert und in ihrer Arbeit behindert«. Dabei schrecke das Unternehmen auch nicht vor fristlosen Kündigungen zurück. »Auffällig ist, daß besonders die sehr engagierten Betriebsräte, die sich beispielsweise für den Aufbau fester Stammbelegschaften mit geregelten Arbeitszeiten und festem Einkommen einsetzen, unter Druck geraten«, erklärte ver.di-Sekretär Johann Rösch am Montag. Am heutigen Dienstag wird vor dem Berliner Arbeitsgericht ein Amtsenthebungsverfahren gegen ein fünfköpfiges Gremium verhandelt. Laut H&M hat der Betriebsrat grob gegen gesetzliche Pflichten verstoßen. Kurz zuvor wurde dasselbe Gremium für den »Deutschen Betriebsrätepreis 2011« nominiert, der unter der Schirmherrschaft der Bundesarbeitsministerin steht. (jW)

Arbeitsgericht Berlin, Magdeburger Platz, 9.00 Uhr, Saal 337
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.08.2011, Seite 4, Inland

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