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AMIA-Anschlag: Iran soll ausliefern
Buenos Aires. Die argentinische Justiz hat den Iran erneut
aufgefordert, alle Verdächtigen des Anschlags auf das
jüdische Kulturzentrum AMIA 1994 in Buenos Aires, bei dem 85
Menschen starben, auszuliefern. »Wenn die Iraner und ihre
Regierung bereit sind zu kooperieren, dann sollten sie dies ein
für allemal und auf die einzig mögliche Weise tun: Indem
sie alle wegen dieses furchtbaren terroristischen Anschlags
Beschuldigten ausliefern«, erklärte der zuständige
Staatsanwalt Alberto Nisman am Samstag (Ortszeit). Der Iran solle
aber keine »inhaltsleeren und nirgendwo hinführenden
Stellungnahmen« abgeben.
Zuvor hatte das iranische Außenministerium in einer Mitteilung erklärt, alle terroristischen Aktivitäten, unter anderem den Anschlag auf das AMIA, zu verurteilen. Die argentinische Justiz sieht in Teheran den Drahtzieher hinter dem tödlichen Bombenanschlag, der sich am heutigen Montag zum 17. Mal jährt. Argentinien hat unter anderem gegen den iranischen Verteidigungsminister Ahmed Wahidi einen internationalen Haftbefehl ausgestellt.
(AFP/jW)
Zuvor hatte das iranische Außenministerium in einer Mitteilung erklärt, alle terroristischen Aktivitäten, unter anderem den Anschlag auf das AMIA, zu verurteilen. Die argentinische Justiz sieht in Teheran den Drahtzieher hinter dem tödlichen Bombenanschlag, der sich am heutigen Montag zum 17. Mal jährt. Argentinien hat unter anderem gegen den iranischen Verteidigungsminister Ahmed Wahidi einen internationalen Haftbefehl ausgestellt.
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(AFP/jW)
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