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Chiles Kupferarbeiter wollen Referendum

Santiago de Chile. Nach ihrem 24stündigen Streik drohen die Arbeiter der chilenischen Nationalen Kupfergesellschaft (CODELCO) dem Unternehmen einen erneuten Ausstand an, sollte dieses nicht auf ihre Forderungen eingehen. Die Kampagne der Arbeiter richtet sich vor allem gegen eine drohende Privatisierung der Bergwerke. Die Gewerkschaft der Kupferarbeiter hat deshalb eine landesweite Volksabstimmung über die Kupferpolitik Chiles vorgeschlagen. Ziel dieses Referendums solle die vollständige Verstaatlichung des Bergbaus in dem südamerikanischen Land sein, wie sie vor 40 Jahren unter dem Präsidenten Salvador Allende bereits einmal erfolgt sei. Die damalige Nationalisierung war unter der Pinochet-Diktatur zurückgedreht worden, so daß heute weniger als ein Drittel des chilenischen Bergbaus in öffentlicher Hand ist. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2011, Seite 1, Ausland

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