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China fordert Bohrstopp

Peking. Wegen einer seit Wochen andauernden Ölpest haben die chinesischen Behörden das US-Unternehmen ConocoPhillips aufgefordert, den Betrieb mehrerer Bohrplattformen vor Chinas Küste vorerst einzustellen. Die Arbeiten müßten so lange ausgesetzt werden, bis das Leck abgedichtet sei, erklärte das Nationale Büro für maritime Angelegenheiten am Mittwoch. Das Auslaufen von Öl aus war am 4. Juni gemeldet worden. Mittlerweile ist eine Fläche von 840 Quadratkilometern im Golf von Bohai im Nordosten verpestet. Chinesische Medien hatten CNOOC, dem chinesischen Partnerunternehmen von ConocoPhillips, vorgeworfen, die Öffentlichkeit zu spät über die Ölpest informiert zu haben. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2011, Seite 6, Ausland

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