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China fordert Bohrstopp
Peking. Wegen einer seit Wochen andauernden Ölpest haben die
chinesischen Behörden das US-Unternehmen ConocoPhillips
aufgefordert, den Betrieb mehrerer Bohrplattformen vor Chinas
Küste vorerst einzustellen. Die Arbeiten müßten so
lange ausgesetzt werden, bis das Leck abgedichtet sei,
erklärte das Nationale Büro für maritime
Angelegenheiten am Mittwoch. Das Auslaufen von Öl aus war am
4. Juni gemeldet worden. Mittlerweile ist eine Fläche von 840
Quadratkilometern im Golf von Bohai im Nordosten verpestet.
Chinesische Medien hatten CNOOC, dem chinesischen
Partnerunternehmen von ConocoPhillips, vorgeworfen, die
Öffentlichkeit zu spät über die Ölpest
informiert zu haben. (AFP/jW)
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