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Vorerst kein EHEC-Krisenstab

Berlin. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will vorerst keinen Krisenstab zu den sich rasant ausbreitenden Darminfektionen durch den EHEC-Erreger einrichten. Sein Ministerium stehe ständig in engem Kontakt zu den Behörden der betroffenen Bundesländer, sagte Bahr am Mittwoch in Berlin. Ferner arbeite das seinem Ministerium unterstellte Robert-Koch-Institut »mit Hochdruck« an der Suche nach der Infektionsursache. Bis Mittwoch wurden in Deutschland 140 schwere Fälle des von dem Erreger ausgelösten hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) gemeldet. Drei Pa­tienten sind bislang daran gestorben

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.05.2011, Seite 2, Inland

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