Berlin/München. In Bayern und Berlin sind über 500
Redakteure, Drucker und Journalisten dem Aufruf des Deutschen
Journalistenverbandes (DJV) und der Gewerkschaft ver.di zum
Warnstreik gefolgt. In Bayern wurden die Zeitungen Süddeutsche
Zeitung, tz, Nürnberger Nachrichten, Nürnberger Zeitung
und Main-Echo bestreikt, wie der BJV in München mitteilte. Der
Ausstand sollte von 8.00 bis 24.00 Uhr dauern. In Berlin
beteiligten sich Mitarbeiter der Bundesdruckerei und der
Springer-Druckerei in Spandau sowie des Berliner Verlages. In den
vergangenen Wochen hat es wiederholt Warnstreiks bei Verlagen und
Druckereien gegeben. Drucker und Redakteure befinden sich derzeit
in Tarifverhandlungen mit ihren Arbeitgebern. Für die Drucker
fordert ver.di eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent für
zwölf Monate sowie die Rückkehr zum von den Unternehmern
gekündigten Manteltarifvertrag. Die Verhandlungen sollen am
31. Mai in München fortgesetzt werden. (dapd/jW)
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