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Lenz ist da

Die Künstlerin Seraphina Lenz gibt heute Auskunft über ihr Projekt »Werkstatt für Veränderung«, das sie von 2003 bis 2010 in Berlin-Neukölln, durchführte. Darüber unterhält sie sich um 19 Uhr mit dem jW-Autor Matthias Reichelt in der Berliner Galerie im Körnerpark, Schierkerstr. 8, wo bis 24.April auch eine Ausstellung über die »Werkstatt« zu sehen ist. Hierzu ist außerdem im Salon-Verlag ein gleichnamiges Buch erschienen. Diese »Werkstatt« war war eine kontinuierliche Intervention im öffentlichen Raum, die den künstlerischen Strategien der Recherche und der sozialen Plastik folgte. Zusammen mit den Anwohnern machte sie den Carl-Weder-Park neu nutzbar und erfahrbar. Für die Anwohner erschloß sich ein anderer Blick auf ihre gewohnte nächste Umgebung, zum Beispiel wurde er nachts erleuchtet, zur Pferdefarm oder zum Filmpark etc. So wurde aus diesem Park ein »Durchgangsort für Bilder« (Eva Sturm) und zwar »jenseits von belehrender Kunstsozialarbeit« (Wolfgang Müller).

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.03.2011, Seite 13, Feuilleton

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