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NABU-Appell an ­Ministerpräsidenten

Berlin. Der Naturschutzbund (NABU) hat am Montag an die Ministerpräsidenten der Länder appelliert, die geplante Aufweichung der Regeln für gentechnikfreises Saatgut am 18. März im Bundesrat abzulehnen. Laut einem Antrag von drei Ländern sollen künftig gentechnische Verunreinigungen unterhalb eines Schwellenwertes von 0,1 Prozent nicht mehr kennzeichnungspflichtig sein. Dies wäre »der Anfang vom Ende der gentechnikfreien Landwirtschaft«, hieß es in einer Erklärung. Jede noch so geringe Menge gentechnisch veränderten Saatguts würde zu einer unkontrollierbaren Ausbreitung dieser Pflanzen führen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2011, Seite 2, Inland

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