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Streikverbot für GDL beantragt

Kiel. Als erstes Unternehmen will die zum Veolia-Konzern gehörende Nord-Ostsee-Bahn (NOB) weitere Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auf juristischem Weg unterbinden. Ein entsprechender Antrag auf eine Einstweilige Verfügung sei beim Arbeitsgericht Kiel eingereicht worden, erklärte ein Unternehmenssprecher am Montag. Über den Antrag will das Gericht am Mittwoch entscheiden. Die NOB hält die Streiks der GDL für rechtswidrig, weil sie damit zu Verhandlungen über einen Flächentarifvertrag gezwungen werden soll. Mit diesem soll die einheitliche Entlohnung aller 26000 Lokführer in Deutschland auf dem Niveau der DB gewährleistet werden. Ab Mittwoch könnte es laut Ankündigungen der GDL zu mehrtägigen Arbeitsniederlegungen in diesem Tarifkonflikt kommen. (dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2011, Seite 1, Inland

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