-
15.03.2011
- → Kapital & Arbeit
DSW: Atompläne nicht infrage stellen
Frankfurt/Main. Die Deutsche Schutzvereinigung für
Wertpapierbesitz (DSW) kämpft für die
Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke. »Es
darf auch vor dem Hintergrund der schrecklichen Katastrophe in
Japan nicht sein, daß die deutschen Versorger und damit auch
deren Aktionäre immer wieder zum Spielball der Politik werden
und gefundene Kompromisse im Minutentakt auf den Kopf gestellt
werden«, äußerte DSW-Geschäftsführer
Marc Tüngler am Montag.
Es werde immer übersehen, »daß die Leidensfähigkeit der Versorger-Aktionäre allmählich ihr Ende erreicht hat«, meinte Tüngler.
(dapd/jW)
Es werde immer übersehen, »daß die Leidensfähigkeit der Versorger-Aktionäre allmählich ihr Ende erreicht hat«, meinte Tüngler.
(dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit