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Schweres Erdbeben mit Tsunami in Japan

Tokio. Das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans hat am Freitag eine bis zu zehn Meter hohe Tsunamiwelle ausgelöst und Hunderte Menschenleben gefordert. Auch Stunden nach dem Beben waren die Ausmaße der Katastrophe kaum abzuschätzen. Die Wassermassen drückten Küstenbegrenzungen ein, verschlangen Landstriche, ein reißender Fluß voller Trümmer schoß über Städte und Felder hinweg. Vier Atomkraftwerke, die dem Erdbebengebiet im Nordosten Japans am nächsten liegen, seien »sicher heruntergefahren worden«, meldete die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) zunächst. Später berichtete die IAEA von »erhöhter Alarmbereitschaft« beim Atomkraftwerk Fukushima Daiichi und einem »gelöschten Feuer« in einer Anlage in Onagawa. Aus beiden Reaktoren sei keine Radioaktivität ausgetreten. Um die Anlage Fukushima Daiichi herum wurde nach dem Versagen des Kühlsystems der Notstand ausgerufen und die Evakuierung Tausender Anwohner eingeleitet. (dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2011, Seite 1, Ausland

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