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02.03.2011
- → Ausland
Folter in CIA-Gefängnis
Washington. Die Klage eines Jemeniters vor der Afrikanischen
Menschenrechtskommission (ACHPR) hat erneut ein Schlaglicht auf den
Umgang des US-Geheimdienstes CIA mit sogenannten
Terrorverdächtigen nach den Anschlägen vom 11. September
2001 geworfen. Der 51jährige Mohammed Al-Asad verklagte das
ostafrikanische Dschibuti, weil er dort in einem geheimen
Gefängnis der CIA mißhandelt worden sei. Die unter
Verschluß gehaltene Klage wurde bereits im Dezember 2009
eingereicht und am Montag von Menschenrechtlern in den USA
öffentlich gemacht. Asad wurde der Klageschrift zufolge 2003
in Tansania festgenommen und mit einem Flugzeug in ein
zunächst unbekanntes Land gebracht, das er später als
Dschibuti identifizierte. Während einer zweiwöchigen
Einzelhaft sei er in Verhören immer wieder sexuell erniedrigt
worden. So habe er sich ausziehen müssen und sei nackt
fotografiert worden. Außerdem habe ihm das
Verhörpersonal anal Gegenstände eingeführt.
Nach dem Aufenthalt in Dschibuti brachte die CIA Asad den Angaben zufolge in drei andere Geheimgefängnisse rund um die Welt, ehe er nach einem weiteren Jahr in jemenitischer Haft 2006 freikam.
(AFP/jW)
Nach dem Aufenthalt in Dschibuti brachte die CIA Asad den Angaben zufolge in drei andere Geheimgefängnisse rund um die Welt, ehe er nach einem weiteren Jahr in jemenitischer Haft 2006 freikam.
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