Zum Inhalt der Seite

Goldman Sachs warnt vor Ölknappheit

London. Bei weiteren politischen Unruhen in Ölregionen drohen nach Einschätzung der US-Bank Goldman Sachs dramatische Engpässe auf den Rohölmärkten. Die Proteste in Libyen könnten sich auf andere Exportländer ausbreiten und zu weiteren Lieferproblemen führen, erklärte ein Sprecher des Finanzkonzerns am Donnerstag. Anders als die Ausfälle in Libyen könnten diese dann nicht mehr ausgeglichen werden.

Der Preis für Rohöl erreichte am Donnerstag den höchsten Stand seit August 2008. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent wurde zeitweise zu fast 120 US-Dollar gehandelt. (Reuters/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.02.2011, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!