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14.02.2011
- → Politisches Buch
Neu erschienen
Mitteilungen
Die Monatszeitschrift der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke (KPF) veröffentlicht einen Beitrag von Ellen Brombacher (Wohin bitte führt der Antikommunismus?). In einem zweiten Artikel berichtet sie über eine Podiumsdiskussion in Berlin zum Programmentwurf der Linkspartei. Hans Canjé setzt sich mit der Entscheidung der Bundestagsmehrheit auseinander, kommunistischen Widerstandskämpfern gegen den Faschismus auch weiterhin Respekt zu verweigern. Dokumentiert werden ein offener Brief (mit 618 Unterschriften) an den Parteivorstand der Linken zur Unterstützung des Programmentwurfs sowie die Rede Gregor Gysis in der Afghanistan-Debatte des Bundestages.Mitteilungen, Heft 2/2011, 38 Seiten, Spendenempfehlung: ein Euro. Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, Fax: 030/2411046, E-Mail: kpf@die-linke.de
Prokla
Die viermal jährlich erscheinende Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft hat den Schwerpunkt »China im globalen Kapitalismus«. Einleitend widmet sich Stafan Schmalz diesem Thema, Ingo Schmidt fragt: »Exportorientiertes Wachstum in China, Deutschland und Japan – Herausforderung oder Bestandteil der US-Hegemonie?« Gerhard Armanski schreibt über »Chinas Abgang von der Weltbühne«, Ngai-Ling Sum »Zur Kulturellen Politischen Ökonomie der BRIC-Staaten«. Tobias Brink analysiert »die neuen Kräftekonstellationen in Ostasien«, Jörg Goldberg die Beziehungen Afrikas zu den neuen asiatischen Wirtschaftsmächten. Beverly J. Silver und Lu Zhang berichten über »China als neuer Mittelpunkt der globalen Arbeiterunruhe« und Florian Butollo über die »Streikwelle in China«.Anzeige
Prokla, Heft 161, 648 Seiten, 14 Euro (Jahresabo: 38 Euro plus Porto) Bezug: Germinal GmbH, Siemensstr. 16, 35463 Fernwald, Tel.: 0641/41700, E-Mail: bestellservice@germinal.de
Friedensforum
Schwerpunkt der alle zwei Monate erscheinenden »Zeitschrift der Friedensbewegung« ist das Thema »Kriegsdienstverweigerung international«. Die Beiträge befassen sich u.a. mit der Bundesrepublik (Ulrich Finckh, Andreas Speck, Michael Schulze von Glaßer), Lateinamerika (Javier Gárate) und dem internationalen Netzwerk Connection e. V. (Rudi Friedrich). Außerdem: der Konflikt auf der koreanischen Halbinsel, Waffenhandel und das Votum von Studierenden gegen Kriegsforschung an der Kölner Universität.Friedensforum, Heft 1/2011, 40 Seiten, vier Euro (Jahresabo: 23 Euro). Bezug: Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel.: 0228/692904, Fax: 0228/692906, E-Mail: friekoop@bonn.comlink.org
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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