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Vorschlag für Friedensnobelpreis
Kopenhagen. Der kurdische Satellitensender Roj TV ist für den
Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Der Sender spiegele das
Leiden des kurdischen Volkes wider, begründete
Anti-Folter-Aktivistin Inge Genefke den Vorschlag der
150köpfigen Gruppe von Menschenrechtsaktivisten, der auch der
frühere südafrikanische Erzbischof und
Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu angehört. Nachdem
Roj TV wegen angeblicher Propaganda für die Arbeiterpartei
Kurdistans PKK 2008 vom deutschen Bundsinnenministerium
vorübergehend verboten wurde, läuft jetzt in
Dänemark ein Verbotsverfahren gegen den dort lizenzierten
Sender.
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