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Tusk: Russischer Bericht »unvollständig«

Warschau. Der polnische Regierungschef Donald Tusk hat den russischen Abschlußbericht zur Flugzeugtragödie von Smolensk im April 2010 als unvollständig kritisiert. Die russischen Ermittler hätten darin nur »einige Anmerkungen« der polnischen Seite berücksichtigt, sagte Tusk am Donnerstag vor Journalisten. Seine Regierung werde Moskau deshalb »Konsultationen« vorschlagen, um eine »gemeinsame Version« des Berichts zu erarbeiten. Ziel dieser Beratungen sei kein Kompromiß, »sondern die Enthüllung der Wahrheit«, ergänzte Tusk. Sollten die Gespräche scheitern, werde sich Warschau womöglich an internationale Institutionen wenden, ergänzte Tusk. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.01.2011, Seite 2, Ausland

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