Zum Inhalt der Seite

Schwere Vorwürfe gegen Bahn AG

Wünsdorf/Potsdam. Die Mutter des vor einem Monat am Bahnhof Wünsdorf (Brandenburg) überrollten Mädchens hat schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Bahn erhoben. Ihre Tochter Caroline könnte heute noch leben, wenn der etwa zwei Meter breite Bahnsteig mit einem Zaun gesichert worden wäre und Fahrgäste nur auf ihn gelangen könnten, wenn tatsächlich ein Zug abfahre, sagte sie dem Tagesspiegel (Dienstagausgabe). Der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Ralf Roggenbuck, erklärte am Dienstag auf dapd-Anfrage: »Wir prüfen derzeit, ob wir ein Verfahren gegen Personen einleiten, die für die Sicherheit auf dem Bahnhof verantwortlich sind.« (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2011, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!