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Rekordhitze legt Infrastruktur lahm

Berlin. Ein Temperaturrekord nach dem anderen wurde am Wochenende in der BRD gebrochen: Im ostsächsischen Kubschütz wurde in der Nacht auf Sonntag mit Temperaturen nicht unter 29,4 Grad Celsius die heißeste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen in Deutschland gemessen. In Möckern-Drewitz im Süden Sachsen-Anhalts wurde am Sonnabend mit 41,5 Grad nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes die höchste bisherige Temperatur in Deutschland verzeichnet. Die Hitze führte in weiten Teilen des Landes zu Ausfällen und Schäden an der Infrastruktur. So fielen beispielsweise in Leipzig die Straßenbahnen aus und sollten erst Montag nacht wieder in Betrieb gehen. An mehreren Autobahnen traten Hitzeschäden auf, was zu Teil- und Vollsperrungen führte. In Brandenburg blieb am Sonntag ein tschechischer Zug mit über 600 Passagieren und defekter Klimaanlage liegen. An verschiedenen Orten, darunter die kampfmittelbelastete sächsische Gohrischheide, traten Waldbrände auf. In mehreren Landesteilen waren zudem Badetote zu beklagen.(dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2026, Seite 4, Inland

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