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Arbeiterkinder in BRD fast chancenlos

Berlin. Die soziale Herkunft entscheidet in der BRD deutlich mehr als in anderen Ländern über die Aufstiegschancen. In kaum einem anderen Industrieland sei die Durchlässigkeit der Gesellschaft so gering ausgeprägt, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).Weniger als ein Prozent der Bevölkerung schafft es demzufolge aus einem Elternhaus, in dem der Vater ungelernter Arbeiter ist, in eine leitende Angestelltenposition. Dagegen werden zwei Drittel der Kinder aus einer Angestelltenfamilie selbst leitende oder hochqualifizierte Angestellte. In Schweden sei dagegen der Einfluß des Elternhauses um etwa 30 Prozent schwächer ausgeprägt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2010, Seite 2, Inland

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