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Neue Statistik zu Lohnunterschieden

Wiesbaden. Frauen verdienen in Deutschland auch bei gleicher Qualifikation und gleicher Tätigkeit rund acht Prozent weniger als Männer. Dies ergab eine Analyse der Einkommen, bei der sogenannte strukturelle Unterschiede herausgerechnet wurden, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Tatsächlich liegen zwischen dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen sogar rund 23 Prozent. Zwei Drittel dieses Lohnunterschiedes lassen sich laut Statistikbehörde mit strukturellen Faktoren erklären: So arbeiteten Frauen und Männer oft in unterschiedlichen Berufen und Branchen,

Frauen seien in Führungspositionen seltener vertreten und tendenziell schlechter ausgebildet. Das letzte Drittel des Lohnunterschieds – die acht Prozent – sei mit diesen Faktoren aber nicht zu erklären.
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Die Analyse der Statistiker beruht auf der Verdienststrukturerhebung 2006 mit den Daten von 3,1 Millionen Beschäftigten. Ursachen für die Lohnunterschiede werden darin nicht genannt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2010, Seite 4, Inland

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