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DGB wirbt für Ausbildungspakt

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat seine Teilnahme an einem Ausbildungspakt zugesagt. »Der DGB-Bundesvorstand hat beschlossen, sich unter den Bedingungen der jetzt mit der Bundesregierung ausgehandelten Vereinbarung an dem neuen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs zu beteiligen«, sagte DGB-Vizechefin Ingrid Sehrbrock am Montag in Berlin. In der neuen Übereinkunft sei die Sicht auf den Ausbildungsmarkt erweitert worden. So rückten nun auch die Jugendlichen in sogenannten Warteschleifen und Maßnahmen in den Blick. Zugleich forderte der DGB die Wirtschaft auf, ihre Zusage, 60000 neue Ausbildungsplätze, 30000 neue Ausbildungsbetriebe und 40000 Einstiegsqualifizierungen einzuwerben, einzuhalten. Laut Sehrbrock ist es vor dem Hintergrund von 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren, die keine abgeschlossene Ausbildung haben, nicht vertretbar, wenn die Wirtschaft ihre Zusagen reduzierten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2010, Seite 5, Inland

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