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Kundus-Opfer will Schmerzensgeld

Berlin. Ein Jahr nach dem Bombenangriff auf zwei Tanklaster im nordafghanischen Kundus hat erstmals ein Opfer Klage gegen die BRD eingereicht. Bei dem Kläger handelt es sich um einen der Fahrer der Laster, wie dessen Anwälte am Wochenende mitteilten. Sie fordern für ihren Mandanten medizinische Betreuung und ein Schmerzensgeld.
Die Fahrzeuge waren auf Anforderung des deutschen Oberst Georg Klein von US-Bombern angegriffen worden. Dabei verbrannten mehr als 100 Menschen, unter ihnen viele Zivilisten. Der Fahrer überlebte den Angriff verletzt. (afp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2010, Seite 5, Inland

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