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Infusionen waren vorher infiziert

Mainz. Die verunreinigten Infusionen, die zum Tod von drei Babies geführt haben, wurden offenbar schon infiziert auf die Kinder-Intensivstation der Mainzer Uniklinik geliefert. Untersuchungen hätten ergeben, daß die Beutel, in denen sich die Nährlösung befand, mit den Keimen verunreinigt waren, teilte Gesundheitsstaatssekretär Michael Ebling (SPD) am Donnerstag im Sozialausschuß des Landtages von Rheinland-Pfalz mit. Daher könne davon ausgegangen werden, daß die Infusionen entweder in der Krankenhausapotheke, wo die Nährlösungen zusammengemischt werden, oder beim Hersteller der Lösungen verunreinigt wurden.
(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2010, Seite 2, Inland

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