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JU fordert Verbot von DDR-Symbolen

Berlin. Zum Jahrestag des Mauerbaus hat die Junge Union in Berlin gefordert, die Verwendung »besonders verbrecherischer Symbole der DDR-Zeit« zu verbieten. »Das Logo der Stasi gehört zu den Symbolen, welche aufgrund der Grausamkeiten, für die sie stehen, verboten werden sollte. Auch ein Verbot des NVA- und des SED-Logos sollte diskutiert werden«, erklärte der JU-Vorsitzende Conrad Clemens am Donnerstag. Die »Verbreitung und Verwendung« sollte mit einer Geldstrafe bestraft werden, verlangte er. »DDR-Nostalgie kann lustig und harmlos sein. Es muß aber auch klare Grenzen geben.« SPD und Linkspartei hätten sich der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit bisher bestenfalls halbherzig gestellt. »Auf dem Papier und in Lippenbekenntnissen« würden die Verbrechen der DDR zwar verurteilt, in der Praxis werde dem Vergessen und der Verklärung aber Vorschub geleistet, so Clemens.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2010, Seite 1, Inland

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