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Politik soll bei Karstadt eingreifen

Berlin Der designierte Karstadt-Investor Nicolas Berggruen warnt vor einer Liquidation des Unternehmens und ruft erneut die deutsche Politik auf, in den Verhandlungen über die Zukunft von Karstadt mit dem Vermieterkonsortium Highstreet zu vermitteln. »Ich frage überhaupt nicht nach Geld. Aber die Politiker haben eine Verpflichtung gegenüber dem Land und der Wirtschaft«, sagte Berggruen im Gespräch mit dem Berliner Tagesspiegel. Wenn bis Ende Juli keine rechtsverbindliche Einigung über die Mietzahlungen des Konzerns erzielt würde, sei die Liquidation des Unternehmens unvermeidlich. Die Gewerkschaft ver.di kündigte an, der von Berggruen geplanten Aufspaltung des Konzerns in eine Dach- und drei Untergesellschaften zustimmen zu wollen. Die große Tarifkommission beriet am Freitag über eine entsprechende Änderung des Sanierungstarifvertrages (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2010, Seite 1, Inland

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