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Datenskandal bei Hamburger Sparkasse

Hamburg. Externe Finanzberater können in Konten von Kunden der Hamburger Sparkasse (Haspa) Einsicht nehmen, selbst wenn keine Einwilligungen dazu vorliegen. Das teilte der Sender »NDR Info« auf Grundlage eigener Recherchen am Donnerstag mit. Über die Computersysteme der Bank hätten die Berater die Möglichkeit, sämtliche Kontoumsätze, Wertpapier- oder Versicherungsgeschäfte nachzuvollziehen, um anschließend den Kunden bestimmte Produkte anzubieten. Laut Gesetz ist ihnen dieser Einblick nur gestattet, wenn Kunden zuvor eine ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar kündigte am Donnerstag an, die Vorwürfe zu überprüfen. Vor einigen Wochen hatte die Postbank mit ähnlichen Praktiken für Schlagzeilen gesorgt. Daraufhin mußte sie ein Bußgeld zahlen.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2010, Seite 1, Inland

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