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Macht Fußball dumm?

Kontrolliertes Köpfen führt bei Fußballern nicht unmittelbar zu Gehirnschäden, besagt eine aktuelle Studie der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. 61 Amateurfußballer (Durchschnittsalter: 15,3 Jahre) wurden vor und nach einem 35minütigen Kopfballtraining auf ein Neuroprotein untersucht, das freigesetzt wird, wenn Nervenzellen im Binde- und Stützgewebe des zentralen Nervensystems verletzt werden. Es wurde keine erhöhte Konzentration gemessen. »Ein kumulativer Effekt über Tage, Monate oder Jahre wurde nicht untersucht«, schränkte der Facharzt Ingo Tusk ein. »Daher ist die Frage nicht abschließend zu klären, ob Kopfbälle wirklich dumm machen.«

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2010, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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