Längster Film aller Zeiten
Cerro Pachón. In Chile hat das Vera-C.-Rubin-Observatorium laut Brian Stone, Leiter der US-Forschungsbehörde National Science Foundation (NSF), damit begonnen, den »größten kosmischen Film aufzunehmen, der je erstellt wurde«. Im Rahmen des Großprojekts »Legacy Survey of Space and Time«, das auf zehn Jahre angelegt ist, werden jede Nacht rund 1.000 Aufnahmen des von der Südhalbkugel aus sichtbaren Sternenhimmels angefertigt. Dadurch sollen systematisch Veränderungen der Sterne und unbekannte Himmelskörper entdeckt werden. »Mit dem Start der auf zehn Jahre angelegten ›Legacy Survey of Space and Time‹ eröffnet das NSF–DOE Rubin Observatory ein neues Fenster zum Universum. Es begibt sich auf eine Mission, die die moderne Kosmologie und Astrophysik neu definieren wird«, verspricht Darío Gil, Staatssekretär für Wissenschaft im US-Energieministerium. Das auf über 2.600 Meter Höhe über dem Meeresspiegel gelegene Spiegelteleskop ist nach der 2016 verstorbenen US-Astronomin Vera C. Rubin benannt, die Maßgebliches zur Theorie der Dunklen Materie beigetragen hat. Betrieben wird es von einer US-amerikanischen NGO, die durch das NSF und das US-Energieministerium finanziert wird. (jW)
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