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Hilfe für Gaza soll »feindlicher Akt« sein

Tel Aviv. Die israelische Regierung hat angekündigt, Versuche von libanesischen und iranischen Schiffen, die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen, nicht als »Provoka­tion«, sondern als »feindlichen Akt« zu betrachten, da es sich um »feindliche Länder« handele. Man werde die Teilnehmer »anders behandeln« als bei der Kaperung der Hilfsflotte Ende Mai, drohte der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal Palmor. Bei der Erstürmung am 31. Mai waren mindestens neun Menschen getötet worden. Die Türkei erwägt wegen dieses Angriffs nun Sanktionen gegen Israel. Regierungskreisen zufolge wird in Ankara überlegt, die diplomatischen Beziehungen sowie die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit einzustellen, sollte Israel der Forderung der Türkei nach einer internationalen Untersuchungskommission nicht nachkommen. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2010, Seite 1, Ausland

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