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18.06.2010
- → Ausland
Hilfe für Gaza soll »feindlicher Akt« sein
Tel Aviv. Die israelische Regierung hat angekündigt, Versuche
von libanesischen und iranischen Schiffen, die Blockade des
Gazastreifens zu durchbrechen, nicht als
»Provokation«, sondern als »feindlichen
Akt« zu betrachten, da es sich um »feindliche
Länder« handele. Man werde die Teilnehmer »anders
behandeln« als bei der Kaperung der Hilfsflotte Ende Mai,
drohte der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal
Palmor. Bei der Erstürmung am 31. Mai waren mindestens neun
Menschen getötet worden. Die Türkei erwägt wegen
dieses Angriffs nun Sanktionen gegen Israel. Regierungskreisen
zufolge wird in Ankara überlegt, die diplomatischen
Beziehungen sowie die wirtschaftliche und militärische
Zusammenarbeit einzustellen, sollte Israel der Forderung der
Türkei nach einer internationalen Untersuchungskommission
nicht nachkommen. (apn/jW)
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