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Arbeitslosigkeit in OECD stagniert

Paris. Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat für ihre 31 Mitgliedsländer im April eine standardisierte Arbeitslosenquote von 8,7 Prozent verzeichnet. Die Quote ist damit im Vergleich zum März unverändert gewesen, wie die OECD am Montag in Paris mitteilte. Im Vorjahresmonat sei die gemeinsame Arbeitslosenquote noch um 0,6 Prozentpunkte geringer ausgefallen. Für die Eurozone wurde im April eine im Jahresvergleich um 0,9 Punkte höhere Quote von 10,1 Prozent ausgewiesen.

Deutschland erreichte nach den Zahlen der OECD einen Rückgang um 0,5 Punkte auf 7,1 Prozent. Die höchsten Erwerbslosigkeit im Gebiet der OECD verzeichneten den Angaben zufolge im April Spanien mit 19,7 Prozent, die Slowakei mit 14,1 Prozent, Irland mit 13,2 Prozent und Portugal mit 10,8 Prozent. Die geringsten Raten wiesen Südkorea mit 3,7 und die Niederlande mit 4,1 Prozent auf. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.06.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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