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Türkei: Solidarität mit Tekel-Arbeitern
Ankara. Unter der Losung »Die Tekel-Arbeiter sind nicht
alleine!« zeigten Hunderttausende Arbeiter am Mittwoch in der
Türkei ihre Solidarität mit den Angestellten des
staatlichen Tabakmonopols Tekel. Seit Dezember wehren sich Tausende
Tekel-Angestellte gegen ihre privatisierungsbedingte Kündigung
oder Überführung in den rechtlosen Leiharbeitsstatus
4/C.
Obwohl im Februar sechs Gewerkschaftsföderationen einen Generalstreik für den 26.Mai zur Unterstützung der Tekel-Arbeiter vereinbart hatten, rief der größte Gewerkschaftsdachverband Türk-Is lediglich zu einer einstündigen Arbeitsniederlegung auf. Gegen diese Entscheidung protestierten Tekel-Arbeiter seit Montag landesweit mit der Besetzung von Türk-Is-Büros. Nur die linke Gewerkschaftsföderation des öffentlichen Dienstes KESK sowie klassenkämpferische Teile von Türk-Is führten ganztägige Streiks durch.
In Bergwerken wurde die Arbeit für mehrere Stunden ausgesetzt, um 30 Bergleuten zu gedenken, die vor wenigen Tagen bei einer Gasexplosion in Zonguldak ums Leben kamen.
Obwohl im Februar sechs Gewerkschaftsföderationen einen Generalstreik für den 26.Mai zur Unterstützung der Tekel-Arbeiter vereinbart hatten, rief der größte Gewerkschaftsdachverband Türk-Is lediglich zu einer einstündigen Arbeitsniederlegung auf. Gegen diese Entscheidung protestierten Tekel-Arbeiter seit Montag landesweit mit der Besetzung von Türk-Is-Büros. Nur die linke Gewerkschaftsföderation des öffentlichen Dienstes KESK sowie klassenkämpferische Teile von Türk-Is führten ganztägige Streiks durch.
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In Bergwerken wurde die Arbeit für mehrere Stunden ausgesetzt, um 30 Bergleuten zu gedenken, die vor wenigen Tagen bei einer Gasexplosion in Zonguldak ums Leben kamen.
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