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Gysi will mehr ­Geschlossenheit

Berlin. Linksfraktionschef Gregor Gysi erhofft sich durch den bevorstehenden Führungswechsel in seiner Partei eine größere Geschlossenheit. Aus der Kombination der ostdeutschen Biographie von Gesine Lötzsch mit der süddeutschen Gewerkschaftsbiographie von Klaus Ernst werde sich »eine neue, gemeinsame Politik herausbilden«, sagte Gysi dem Tagesspiegel (Freitagausgabe). »Wenn daraus eine Politik des Zentrums erwächst, wird das die Partei voranbringen.« Bislang habe sich Die Linke zu sehr mit Flügelkämpfen beschäftigt. Knapp drei Jahre nach ihrer Gründung wechselt die Partei am Samstag in Rostock die komplette Führungsspitze aus. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2010, Seite 2, Inland

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