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05.05.2010
- → Antifaschismus
Schulungszentrum der NPD vor dem Aus
Rauen. Der Streit um das von der NPD gemietete Gut Johannesberg in
Rauen (Kreis Oder-Spree) geht zu Ende. Der Anwalt der Partei habe
die Übergabe der Immobilie an die neuen Eigentümer
angeboten, berichtete der Tagesspiegel. Die Schlüssel sollten
am kommenden Freitag an eine Rauener Zahnärztin und einen
Kölner Wirtschaftsprüfer übergeben werden. Damit
wäre fast auf den Tag genau nach drei Jahren der
Schlußpunkt im Ringen um den Bauernhof erreicht.
Lange war befürchtet worden, die NPD würde das 20 Hektar große Areal als Schulungszentrum für ihre Aktionen in Brandenburg nutzen. Im Mai 2007 hatte die Frau des damaligen NPD-Funktionärs Andreas Molau das Gut der Zeitung zufolge für etwa 200000 Euro gekauft – im Namen einer schwedischen Firma. Eine Eintragung im Grundbuch konnte Molau aber nicht erreichen. Der alte Eigentümer stornierte im August 2007 den Kaufvertrag. Im September 2007 kauften die Zahnärztin und der Wirtschaftsprüfer das Gut und bekamen auch den Eintrag ins Grundbuch. Doch die Brandenburger NPD, die das Areal von Molau gemietet hatte, wollte nicht weichen. Es folgte ein Rechtsstreit, den die neuen Eigentümer schließlich für sich entscheiden konnten.
(ddp/jW)
Lange war befürchtet worden, die NPD würde das 20 Hektar große Areal als Schulungszentrum für ihre Aktionen in Brandenburg nutzen. Im Mai 2007 hatte die Frau des damaligen NPD-Funktionärs Andreas Molau das Gut der Zeitung zufolge für etwa 200000 Euro gekauft – im Namen einer schwedischen Firma. Eine Eintragung im Grundbuch konnte Molau aber nicht erreichen. Der alte Eigentümer stornierte im August 2007 den Kaufvertrag. Im September 2007 kauften die Zahnärztin und der Wirtschaftsprüfer das Gut und bekamen auch den Eintrag ins Grundbuch. Doch die Brandenburger NPD, die das Areal von Molau gemietet hatte, wollte nicht weichen. Es folgte ein Rechtsstreit, den die neuen Eigentümer schließlich für sich entscheiden konnten.
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