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Bakijew will weiter Präsident sein

Minsk/Bischkek. Zwei Wochen nach dem Umsturz in Kirgistan kommt das zentralasiatische Land nicht zur Ruhe. Der gestürzte Präsident Kurmanbek Bakijew sagte am Mittwoch in seinem Exil in der belorussischen Hauptstadt Minsk, er betrachte sich weiterhin als legitimes Staatsoberhaupt. Die Interimsregierung in Bischkek bezeichnete er als »Bande von Hochstaplern«. Unterdessen kam es in der kirgisischen Stadt Dschalal-Abad erneut zu Zusammenstößen zwischen mehreren hundert Anhängern der neuen Interimsregierung und Sympathisanten Bakijews. Dschalal-Abad gilt als Hochburg Bakijews, der sich nach Belarus abgesetzt hat. Die Interimsregierung will seine Auslieferung beantragen, um ihn wegen der blutigen Unruhen vom 7. April vor Gericht zu stellen. Dabei waren in der Hauptstadt Bischkek mindestens 85 Menschen ums Leben gekommen. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.04.2010, Seite 6, Ausland

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