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Schärfere Kontrollen bei ICE-Zügen

Bonn. Die ICE-Züge mit Neigetechnik der Deutschen Bahn müssen künftig öfter in die Werkstatt als bisher. Weil in den vergangenen Jahren Risse an Radsatzwellen entdeckt wurden, wies das Eisenbahn-Bundesamt das Unternehmen an, die Räder künftig alle 21000 Kilometer statt alle 30000 Kilometer auf Mängel zu untersuchen. »Derartige Rißbildungen stellen, sofern sie nicht rechtzeitig erkannt werden, eine erhebliche Sicherheitsgefahr dar«, sagte ein Sprecher der Behörde am Mittwoch. Die Bahn verfügt über etwa 70 ICE-Züge mit Neigetechnik. Ursprünglich war geplant, die Achsen nur alle 240000 Kilometer zu überprüfen.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2010, Seite 2, Inland

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