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Berufungsprozeß nach Flaschenwürfen

Berlin. Vor dem Berliner Landgericht hat am Mittwoch der Berufungsprozeß gegen einen 30jährigen Mann begonnen, der im Oktober vergangenen Jahres wegen Landfriedensbruchs, versuchter Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vom Amtsgericht Tiergarten zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden war. Verteidigung und Staatsanwaltschaft hatten damals Berufung eingelegt. Die Verteidigung forderte einen Freispruch und sprach von einer Verwechslung. Der Sozialarbeiter aus Rom ist angeklagt, am 1.Mai 2009 in Kreuzberg aus einer Gruppe heraus insgesamt 17 Glasflaschen auf Polizeibeamte geworfen zu haben. Ob Einsatzkräfte verletzt wurden, konnte allerdings nicht festgestellt werden. Der Mann hat zu den Vorwürfen bislang geschwiegen. Der Prozeß wird am 7. April fortgesetzt. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2010, Seite 5, Inland

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