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Anfangsverdacht gegen Treberhilfe

Berlin. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen die Treberhilfe aufgenommen. Eine erste Prüfung habe einen Anfangsverdacht der Untreue ergeben, sagte ihr Sprecher Martin Steltner am Mittwoch. Sozialsenatorin Carola Bluhm (Linke) und die Diakonie hatten Anzeige gegen die Sozialeinrichtung erstattet. Sie werfen dem zurückgetretenen Treberhilfe-Chef Harald Ehlert vor, öffentliche Mittel zweckentfremdet zu haben. Dieser war bundesweit in die Kritik geraten, weil er als Chef der gemeinnützigen Organisation unter anderem ein Gehalt von 35 000 Euro pro Monat und einen Masarati samt Chauffeur als Dienstwagen bewilligt hatte. Für die Ermittlungen will die Staatsanwaltschaft nun Unterlagen über die Geschäftsabläufe und Finanzen der Treberhilfe heranziehen. Die Berliner CDU fordert derweil in einem umfangreichen Fragekatalog vom Senat Antworten über die Vergabepraxis öffentlicher Mittel an Sozialeinrichtungn. Die Treberhilfe wird hauptsächlich durch Zahlungen aus dem Berliner Landehhaushalt finanziert.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2010, Seite 4, Inland

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