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Baukonzern räumt Pfusch ein

Mannheim. Der am Kölner U-Bahn-Bau beteiligte Mannheimer Baukonzern Bilfinger Berger hat am Montag jahrelange und systematische Verstöße gegen Bauvorschriften eingeräumt. »Immerhin müssen wir davon ausgehen, daß langjährige, ordentlich bezahlte Mitarbeiter von Bilfinger Berger vorsätzlich technische Unterlagen gefälscht und Bewehrungsteile nicht eingebaut haben«, erklärte Konzernchef Herbert Bodner in Mannheim vor Journalisten. Dabei geht es um den Verdacht, daß Vermessungsprotokolle für den Aushub von Schlitzwänden manipuliert wurden. Zudem sollen in einzelnen Fällen sogenannte Schubhaken nicht in der erforderlichen Anzahl eingebaut worden sein. Der Vorstand habe daher eine Expertenkommission eingesetzt, um »mögliche Schwachstellen« bei der Qualitätskontrolle vor Ort aufzudecken und zu beseitigen, so Bodner weiter. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2010, Seite 1, Inland

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