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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Erfurt. Anläßlich des Internationalen Frauentages am heutigen Montag hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) seine Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit bekräftigt. Es sei »höchste Zeit für einen klaren gesetzlichen Rahmen«, sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock der Thüringer Allgemeinen (Montagausgabe). Angesichts der Tatsache, daß Frauen in Deutschland durchschnittlich 23 Prozent weniger verdienen als Männer, sei die Politik am Zuge. Andere Industrieländer wie Frankreich oder Kanada hätten längst politische Schritte für eine faire Bezahlung von Frauen eingeleitet.

Ähnlich äußerte sich die stellvertretende Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Margret Mönig-Raane. Sie verwies insbesondere darauf, daß Frauen vielfach vom Arbeitsmarkt verdrängt werden oder als Mitglieder sogenannter Bedarfsgemeinschaften zu Armutslöhnen arbeiten müssen. ver.di fordere daher von der Bundesregierung ein Ende der Anrechnung von Partnereinkommen bei Erwerbslosigkeit.
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(ddp/apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2010, Seite 1, Inland

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