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NATO-Angriff: Zwölf tote Zivilisten

Kabul. Bei der Großoffensive der NATO im Süden Afghanistans sind »versehentlich« zwölf Zivilpersonen getötet worden. Zwei gegen Aufständische gerichtete Raketen hätten ihr Ziel verfehlt und ein Wohnhaus getroffen, teilte der NATO-Oberkommandierende in Afghanistan, General Stanley McChrystal (Foto), Sonntag nacht (Ortszeit) mit. Man habe sich bei Präsident Hamid Karsai für den »bedauernswerten Zwischenfall« entschuldigt. Dieser ordnete eine Untersuchung an. McChrystal rechtfertigte die Großoffensive als »notwendigen Beitrag zur Wiedererlangung von Sicherheit und Stabilität« im Süden des Landes. (apn/AFP/jW)

(Siehe auch schwerpunkt)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.02.2010, Seite 1, Titel

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