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Rückgang

Die Zahl der Kinos in Deutschland ist 2009 zum fünften Mal in Folge gesunken: Erstmals habe es am 1. Januar weniger als 1000 Ortschaften mit einem Kino gegeben, teilte die Filmförderungsanstalt (FFA) am Mittwoch in Berlin mit. Die Zahl der Standorte sei von 1001 im Dezember 2008 auf nun 976 zurückgegangen, sagte FFA-Vorstand Peter Dinges. Insgesamt gab es in Deutschland am 31. Dezember des vergangenen Jahres 4734 Leinwände. Das waren 76 Säle weniger als im Jahr zuvor. 170 Schließungen, so viele wie seit 2001 nicht mehr, standen 94 Neu- und Wiedereröffnungen gegenüber. Zugleich verbuchten die Kinos 2009 mit Blick auf Besucher und Umsatz ein Rekordjahr. Demnach stieg die Zahl der Besucher um 13,1 Prozent auf 146,3 Millionen, die Umsätze kletterten um 22,8 Prozent auf 976,1 Millionen Euro. Ein Grund für die höheren Umsätze waren die gestiegenen Eintrittspreise: Eine Kinokarte wurde 2009 durchschnittlich um 53 Cent teurer, auch wegen der höheren Preise für 3D-Filme. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2010, Seite 12, Feuilleton

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