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01.02.2010
- → Feuilleton
Protestiert
Tausende Bürger in Wuppertal protestieren seit Freitag gegen
Sparpläne für Kultureinrichtungen der Stadt. An einer
Kundgebung vor dem Schauspielhaus nahmen allein am Samstag 2000
Menschen teil, wie die Sprecherin der Wuppertaler Bühnen,
Sonja Weber, mitteilte.
Die Wuppertaler Bühnen hatten seit Freitag abend einen 24stündigen Theater- und Musikmarathon im Schauspielhaus veranstaltet, der am Samstag abend zu Ende ging. Die Protestaktion steht unter dem Motto »Theater macht reich«. Viele der Protestierenden hatten die Nacht im Schauspielhaus verbracht, um auf die desolate Situation der Bühnen aufmerksam zu machen.
Die finanziell angeschlagene Stadt Wuppertal plant massive Einschnitte unter anderem bei der Kultur. Das Haushaltssicherungskonzept sieht vor, den Betriebskostenzuschuß für die Wuppertaler Bühnen bis zum Jahr 2014 um rund zwei auf 8,6 Millionen Euro zu senken. Das Schauspielhaus könnte dann nicht saniert und müßte als Theaterspielstätte aufgegeben werden. Das Ende des Sprechtheaters und möglicherweise auch der Oper werden befürchtet.(ddp/jW)
Die Wuppertaler Bühnen hatten seit Freitag abend einen 24stündigen Theater- und Musikmarathon im Schauspielhaus veranstaltet, der am Samstag abend zu Ende ging. Die Protestaktion steht unter dem Motto »Theater macht reich«. Viele der Protestierenden hatten die Nacht im Schauspielhaus verbracht, um auf die desolate Situation der Bühnen aufmerksam zu machen.
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Die finanziell angeschlagene Stadt Wuppertal plant massive Einschnitte unter anderem bei der Kultur. Das Haushaltssicherungskonzept sieht vor, den Betriebskostenzuschuß für die Wuppertaler Bühnen bis zum Jahr 2014 um rund zwei auf 8,6 Millionen Euro zu senken. Das Schauspielhaus könnte dann nicht saniert und müßte als Theaterspielstätte aufgegeben werden. Das Ende des Sprechtheaters und möglicherweise auch der Oper werden befürchtet.(ddp/jW)
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