-
27.01.2010
- → Inland
Saar-SPD drängt es auf die Straße
Berlin. Der saarländische SPD-Landesvorsitzende Heiko Maas hat
außerparlamentarische Formen der Oppositionspolitik für
seine Partei befürwortet. Dabei nannte er im Interview mit der
Welt (Dienstagausgabe) auch gemeinsame Demonstrationen mit anderen
gesellschaftlichen Organisationen als eine Möglichkeit –
»nicht nur zu Wahlkampfzeiten und am 1. Mai«. Er
könne sich durchaus vorstellen, daß auch
Bundesparteichef Sigmar Gabriel und der
Bundestagsfraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier (beide SPD)
gegen Merkels Regierungspolitik demonstrieren gingen. Ferner
plädierte er dafür, die »Hürden für
Volksbegehren und Volksentscheide zu senken«. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland